Neuigkeiten rund um die Leasing-Wirtschaft und den investierenden Mittelstand |
Zukunftsinvestitionen finanzierenLeasing und Handwerk: Investieren trotz knapper Spielräume Viele Unternehmen stehen unter Druck. Unsichere wirtschaftliche Rahmenbedingungen, steigende Anforderungen an Digitalisierung, Energieeffizienz und Resilienz sowie begrenzte finanzielle Spielräume erschweren notwendige Investitionsentscheidungen. Der neue Leasing-Report 2026 zeigt, wie Leasing dazu beitragen kann, diese Herausforderungen zu bewältigen. Im Mittelpunkt stehen Handwerksbetriebe, die mit Leasing in Maschinen, Fahrzeuge, digitale Technologien oder erneuerbare Energien investieren und sich damit zukunftsfähig aufstellen können. Praxisbeispiele aus ganz Deutschland zeigen, wie Modernisierung auch dann möglich wird, wenn Eigenmittel knapp sind. Darüber hinaus beleuchtet der Report Themen, die über das Handwerk hinausreichen. 30 Prozent der deutschen Industrie sehen laut DIHK-Konjunkturumfrage inzwischen Bezüge zur Verteidigungswirtschaft. Der Report erläutert, wie Leasing beim Aufbau von Reservekapazitäten helfen kann. Auch Kommunen müssen bei angespannter Haushaltslage investieren. Eine Studie der Universität zu Köln zeigt, dass Leasing für Kommunen wirtschaftlich attraktiv sein kann. Entscheidend ist der vollständige Wirtschaftlichkeitsvergleich. Der Report zeigt an mehreren Stellen: Leasing senkt die Hürde, wenn ein Unternehmen bei einer Investition zögert. Doch fehlt das Vertrauen in den Standort, reicht auch Leasing nicht. Deshalb fordert der BDL bessere Rahmenbedingungen: sinkende Steuer- und Abgabenlast, weniger Bürokratie, und Gesetze, die tatsächlich ankommen – beim Handwerksbetrieb in Nordrhein-Westfalen, beim Maschinenbauer in Bayern und beim Logistiker in Brandenburg. |
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Leasing und Handwerk: zwei starke Partner Zwei Drittel der Leasing-Gesellschaften wollen ihr Geschäft mit dem Handwerk ausbauen |
Mehr als eine Million Betriebe, rund sechs Millionen Beschäftigte und 783 Milliarden Euro Umsatz: Das Handwerk zählt zu den tragenden Säulen der deutschen Wirtschaft. Doch Investitionen werden schwieriger. Traditionell finanzieren Handwerksbetriebe überwiegend aus eigenen Mitteln. Das stößt an Grenzen: Jeder dritte Betrieb hat laut Creditreform eine Eigenkapitalquote unter zehn Prozent, gleichzeitig verschärfen die Banken ihre Vergaberichtlinien. Von den Betrieben, die extern finanzieren, nutzen 18 Prozent Leasing, bei mehr als zehn Beschäftigten sind es bis zu 30 Prozent. Zwei Drittel der Leasing-Gesellschaften im BDL wollen daher ihre Finanzierungslösungen verstärkt Kunden aus dem Handwerk anbieten. In Zeiten von steigenden Energiekosten und strenger werdenden Kreditrichtlinien der Banken kann Leasing ein passender Baustein sein. Der Leasing-Report zeigt, wie Handwerksbetriebe nachhaltige Investitionen finanzieren, warum Eigenfinanzierung an Grenzen stößt, was Leasing konkret leistet und welche Rolle der Fachkräftemangel dabei spielt. |
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Was braucht das Handwerk, um zu investieren und wo gibt es Hürden? Leasing-Expertinnen und -Experten beschreiben Chancen und Herausforderungen aus der Praxis im Leasing-Report. Hier lesen. |
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Praxisbeispiele aus Handwerk und MittelstandVon der Füllmaschine bis zur Solaranlage auf dem Brauereidach Eine Füllmaschine für eine Feinkostfleischerei, neue Drucksysteme für das Baugewerbe oder Photovoltaikanlagen bei Metzgereien und einer Brauerei: Acht Unternehmen zeigen, wie sie mit Leasing wichtige Investitionen umgesetzt haben. Die Beispiele verdeutlichen, dass Leasing weit über die Finanzierung von Fahrzeugen hinausgeht. Finanziert werden Maschinen, Energieanlagen, digitale Technologien und andere moderne Betriebsausstattung. Gerade bei innovativen Technologien mit kurzen Innovationszyklen kann Leasing Investitionsentscheidungen erleichtern und Risiken begrenzen.
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ZDH-Präsident Jörg Dittrich über eine Partnerschaft mit Potenzial„Handwerk schafft Werte. Leasing schafft die finanziellen Spielräume dafür." |
Moderne Maschinen, Fahrzeuge und digitale Tools sind für die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks unverzichtbar. Gleichzeitig können hohe Einmalinvestitionen die finanziellen Möglichkeiten vieler Betriebe überfordern. Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), beschreibt Leasing als wichtigen Baustein der Investitionsfinanzierung. Besonders relevant sei die Objektkenntnis der Leasing-Gesellschaften. Sie könne Investitionen auch dort ermöglichen, wo fehlende Sicherheiten klassische Finanzierungen erschweren. Für Dittrich steht fest: Wer das Handwerk stärken will, muss seine Investitionsfähigkeit sichern. |
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ZDH-Präsident Jörg Dittrich |
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Investitionen in Sicherheit und Resilienz Wo Leasing beim Aufbau zusätzlicher Kapazitäten helfen kann Cyberangriffe, störanfällige Lieferketten und neue sicherheitspolitische Anforderungen erhöhen den Investitionsbedarf in Wirtschaft und öffentlicher Hand. Fragen der Resilienz gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die EU-Verteidigungsausgaben betrugen 2025 381 Milliarden Euro. 30 Prozent der deutschen Industrie sehen laut DIHK-Konjunkturumfrage inzwischen Bezüge zur Verteidigungswirtschaft, vor allem Maschinenbau, Fahrzeugbau und Elektrotechnik. Das ist Kerngeschäft der Leasing-Wirtschaft. Der Leasing-Report zeigt drei konkrete Felder, die Leasing unterstützen kann:
- Reservekapazitäten für Unternehmen, die im Budgetprozess regelmäßig nachrangig behandelt werden, weil sie keinen unmittelbaren Return bringen,
- Finanzierung der mittelständischen Zulieferer der Rüstungsindustrie,
- Ausstattung von Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten.
Welchen Beitrag Leasing zu Sicherheit und Resilienz leisten kann und wo es noch Hürden gibt, lesen Sie im Leasing-Report. |
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Studie vergleicht Leasing mit Kommunalkredit Kommunen sollten genauer rechnen Nur rund zwei Prozent der Leasing-Investitionen entfallen bislang auf den öffentlichen Sektor. Eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts für Leasing an der Universität zu Köln zeigt, dass Leasing für Kommunen wirtschaftlich attraktiv sein kann. Entscheidend ist ein vollständiger Wirtschaftlichkeitsvergleich. Beschaffungsvorteile, Serviceleistungen und Verwertungserlöse von Leasing-Gesellschaften würden in vielen Vergleichen bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Die Studie liefert neue Argumente für eine sachgerechte Bewertung kommunaler Investitionsentscheidungen. |
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Prof. Dr. Thomas Hartmann-Wendels ist Leiter des Forschungsinstituts für Leasing an der Universität zu Köln. |
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Leasing-Markt und Perspektiven Leasing realisiert mehr als ein Viertel der Ausrüstungsinvestitionen Die Auftragseingänge im Mobilien-Leasing lagen im ersten Halbjahr 2026 zwei Prozent über dem Vorjahreszeitraum, die Anschaffungswerte dagegen ein Prozent darunter. Hinter dieser Schere steckt eine Verschiebung im Portfolio: kleinvolumige Objekte wie Fahrräder ziehen an, großvolumige wie Produktionsmaschinen bleiben unter Druck. Die BEV-Nachfrage wächst um über 50 Prozent. Der Bereich erneuerbare Energien büßt – nach einem starken Vergleichszeitraum – an Dynamik ein. Für das Gesamtjahr 2026 bleiben die Prognosen für die Ausrüstungs- und insbesondere für die Unternehmensinvestitionen schwach. Ohne Entlastung bei Bürokratie und Regulatorik ist kurzfristig keine nachhaltige Trendwende bei den Ausrüstungsinvestitionen zu erwarten. Im vergangenen Jahr stieg das Neugeschäft von Leasing und Mietkauf auf 83,12 Milliarden Euro. Die Mobilien-Leasingquote erhöhte sich auf 26,6 Prozent. Damit wird inzwischen mehr als ein Viertel der Ausrüstungsinvestitionen in Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und andere Betriebsausstattung über Leasing realisiert. |
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Leasing-Report Alle Beiträge, Analysen und Praxisbeispiele Der Leasing-Report 2026 bündelt Marktdaten, Praxisberichte, Gastbeiträge und Analysen rund um die Leasing-Wirtschaft und beschreibt aktuelle Trends und Rahmenbedingungen wie Förder- und Steuerpolitik sowie regulatorische Anforderungen. Im Mittelpunkt des Reports steht die Frage, wie Investitionen in Deutschland auch unter schwierigen Bedingungen möglich bleiben und welchen Beitrag Leasing dabei leisten kann. |
BDL-Akademie: Seminarprogramm 2027Fit für die Leasing-Praxis Qualifizierte Mitarbeitende sind zentral für ein leistungsfähiges Leasing-Geschäft, kontinuierliche Weiterbildung gewinnt dafür weiter an Bedeutung. Im Fokus des neuen Seminarprogramms 2027 der BDL-Akademie stehen Ausbildungs- und Fortbildungsangebote rund um das Geschäftsmodell Leasing – von Grundlagen über Aufbaumodule bis hin zu Spezialisierungen. Das Grundlagenseminar Mobilien-Leasing führt in zivilrechtliche, steuerliche, betriebswirtschaftliche und aufsichtsrechtliche Aspekte ein. Ein digitaler Selbstlernkurs zum Einstieg ist jederzeit belegbar und kann alternativ oder vorgeschaltet zum kombinierten Online- und Präsenzkurs belegt werden. Die Aufbauseminare vertiefen Leasing-Wissen, unter anderem zu Rechts- und Steuerthemen, betriebswirtschaftlichen und regulatorischen Fragen sowie zu Nachhaltigkeit. Erweitert wurde das Angebot zu Cyber Security und Betrugsprävention sowie zur Kommunalinvestitionen mittels Leasing.
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Zertifizierte Abschlüsse Ergänzend sind die Ausbildung zum „Fachmann/-fachfrau für Leasing (IHK)“ und der zweijährige berufsbegleitende Studiengang an der VWA Freiburg im Angebot. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg erweitert ihren Bachelorstudiengang BWL-Finanzdienstleistungen an mehreren Standorten um das Wahlmodul „Leasing“. Das Modul kann im zweiten Studienjahr belegt werden und vermittelt praxisnahes Wissen zu Leasing-Varianten, rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen, Bilanzierung, Refinanzierung sowie Risikomanagement. |
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Forum Digitalisierung des BDL in Berlin Praxisblicke auf KI, DORA und Kernsysteme Wie setzen Leasing-Gesellschaften aktuelle Digitalisierungs- und Regulierungsthemen konkret um? Antworten darauf gibt das 9. Forum Digitalisierung des BDL am 15. Oktober 2026 in Berlin. Im Mittelpunkt der Fachveranstaltung stehen Erfahrungen aus der Praxis. Vertreter von Miller Leasing Miete GmbH und SüdLeasing GmbH berichten über den Stand ihrer DORA-Umsetzung. Die CHG-MERIDIAN zeigt, wo Künstliche Intelligenz im operativen Geschäft bereits messbare Effizienzgewinne bringt – und wo ihre Grenzen liegen. Weitere Beiträge widmen sich der KI-Governance, dem Einsatz von KI für regulatorische Zwecke sowie der Entwicklung leasingspezifischer Kernbankensysteme. Einen politischen Impuls setzt Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation und Mitglied im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung der Bundesländer, mit ihrem Beitrag „Digitalisierung in Unternehmen – Pflicht oder Kür?“. Zum Abschluss diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Branche, was die aktuellen Digitalisierungsthemen konkret für kleine und größere Leasing-Gesellschaften bedeuten. Das 9. Forum Digitalisierung findet am 15. Oktober 2026 im AXICA Kongress- & Tagungszentrum am Pariser Platz in Berlin statt. Eine Teilnahme per Livestream ist möglich. |
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Impressum Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e. V. Linkstraße 2 10785 Berlin |
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V.i.S.d.P.: Dr. Claudia Conen Redaktion: Heike Schur
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